Vergangene Veranstaltungen

2. Oktoberfest in Epe

17.10.2015 – Im Märzen der Brauer

„Bestimmt made in China“, meint Rainer Doetkotte später. Keine deutsche Wertarbeit . . . Doch mit dem dritten Exemplar – der neben Doetkotte stehende Festorganisator Robert Meyer ist inzwischen etwas in Deckung gegangen – erledigt der stellvertretende Bürgermeister seine Aufgabe mit Schmackes. Und er stemmt die erste Mass in die Höhe.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Stimmung in dem riesigen Zelt auf dem Eper Festplatz schon auf Oktoberfest-Betriebstemperatur. In langen Schlangen haben die Besucher vor den Eingängen gewartet, voller Vorfreude auf das Fest – die Einlasskontrollen verlaufen zügig, die Organisation klappt reibungslos.

Die Eper „Buam und Madln“ sind in fröhlicher Feierlaune. Entertainer Oli hat leichtes Spiel: Das Publikum in Epe Nord, Süd, Ost und West – wie er sie von seinem Standpunkt auf der Bühne mitten im Festzelt aus bezeichnet – geht sofort mit. Der Wettbewerb im Bierkrugstemmen gerät da schon fast zu lang, weil die beiden Finalisten minutenlang durchhalten und schließlich beide in einem fairen Unentschieden zu Siegern gekrönt werden.

Kommt die Musik zunächst aus der Konserve, sorgt die Partyband Herz-Ass (warum eigentlich nicht Herz-Buam?) nach dem Fassanstich live für musikalische Hochstimmung. Volkstümliche Hits, Schlager, Evergreens und Trinklieder wechseln sich ab. Es dauert keine fünf Minuten, und die ersten Besucher stehen auf den Bänken, die erste Polonaise bildet sich nur wenig später. Die Menschen singen mit und haben einfach Spaß.

Der kaputte Holzhammer soll übrigens nicht der einzige Bruchschaden an diesem Abend sein. Schon um kurz vor acht kracht die erste Bank unter dem Gewicht der auf ihr stehend schunkelnden Feiernden zusammen. Es bleibt glücklicherweise bei Sachschaden . . .

Kaum eine Besucherin übrigens, die nicht Dirndl trägt, kaum ein Besucher, der nicht eine Lederhose und ein kariertes Hemd anhat, oft gekrönt von einem spitz zulaufenden Sepplhut. Die Kellnerinnen und Kellner schleppen in großen Krügen das bayerische Bier an, auch wer futtern möchte, bekommt typischen Spezialitäten. Doch das wichtigste ist und bleibt die Stimmung. „Ist das nicht super?“, „Wahnsinn!“, „Geile Party!“ – die Kommentare lassen keinen Zweifel: Den Leuten gefällt’s.

1. Oktoberfest in Epe

18.10.2014 – Im Märzen der Brauer

Bereits im März starten die Vorbereitungen für das traditionsreiche Oktoberfest – die Wiesn, die seit 1810 in München auf der Theresienwiese stattfindet. Es ist dies die Zeit, wo die Münchner Brauereien beginnen, ihr spezielles Wiesn-Märzen für das Oktoberfest zu brauen. In früheren Zeiten wurde im März ein stärkeres Bier gebraut, das besonders lagerfähig war. Da laut der bayerischen Brauverordnung von Georgi – 23. April, bis Michaeli – 29. September, nicht gebraut werden durfte, ermöglichte das Märzen den Brauereien den Bierausschank auch in den Sommermonaten. Oktoberfeste waren übrigens früher in Bayern keine Seltenheit. Sie dienten dazu, das eingelagerte Märzenbier vor Beginn der neuen Brausaison aufzubrauchen.

 

Das Oktoberfest vor der Haustür

Auch in unseren Breiten erfreuen sich Oktoberfeste zunehmender Beliebtheit. Vielleicht ist es der Charme südländischer Folklore, die Exotik der Tracht – Lederhose und Dirndl, der wir uns nicht gänzlich entziehen können. Einer der dies vor Ort in Bayern, im Sinne des Wortes auch studiert hat, ist der Gronauer Robert Meyer. Der gelernte Metzgermeister und Betriebswirt des Handwerks, bringt erstmalig das Oktoberfest auf den Eper Kirmesplatz. Als im fernen München die Spuren des 181. Oktoberfestes längst beseitigt waren, wurde hier am 18. Oktober das erste Oktoberfest o’zapft. Und Meyer wäre nicht Meyer, ohne spektakuläre Inszenierung. In Anlehnung an die Gepflogenheiten in den Wiesn-Festzelten, schließlich zählt zu Meyers Bekanntenkreis auch ein prominenter Wiesnwirt, konnte man in seinem gut 2.000 Personen fassenden Festzelt auch separate Boxen reservieren. Ideal für größere Gruppen, Firmen oder Vereine. Das kulinarische Angebot an bayerischen „Schmankerln“, entspricht dem des „Originals“ in München, und natürlich fehlt auch nicht das originale Wiesn-Märzen. Das musikalische Programm auf der Bühne hingegen, ist ein ganz besonderes „Schmankerl“.

Achtung Dirndl- und Lederhosenalarm

Mit den sechs feschen Burschen der Münchner A-Capella-Band Voxxclub, sie landeten letztes Jahr mit „Rock mi“ den Wiesn-Hit und der Partybande von Herz-Ass, konnten zwei der populärsten Wiesn-Stimmungskanonen für das 1. Oktoberfest in Epe verpflichtet werden.

MATM

27.06.2015

Mike and The Mechanics im Eventcenter Vennekötter

Im Rahmen ihrer „The Living Years 25th Anniversary Tour“ gaben Mike & The Mechanics am 27. Juni 2014 in Gronau-Epe anlässlich des Open Air up de Steenkuhle eines ihrer raren Konzerte in Deutschland.

Mike & The Mechanics, ursächlich als musikalisches Nebenprojekt von Genesis-Gründungsmitglied Mike Rutherford aus der Taufe gehoben, zählt mit weit über zehn Millionen verkauften Tonträgern weltweit zu den erfolgreichsten Rock&Pop Formationen unserer Zeit. Im Zenit des kommerziellen Erfolges von Genesis, begründete der begnadete Songwriter und Gitarrist, 1985 Mike & The Mechanics. Bereits das Debütalbum mit dem schlichten Titel „Mike & The Mechanics“, beförderte zwei Singleauskopplungen – „Silent Running“ und „All I Need is a Miracle“ – in die Erdumlaufbahn der Topseller. Mit dem 1988 veröffentlichten Nachfolgealbum „The Living Years“ schaffte die britische Band dann den endgültigen internationalen Durchbruch.

Quelle: Youtube.com

On the road again

Nachdem Sänger Paul Young überraschend im Jahr 2000 verstarb, legte die Band eine annähernd zehnjährige Pause ein. Ein Remake der legendären Mechaniker-Truppe gelang 2011 – in neuer Besetzung, mit dem Album „The Road“. Mit Andrew Roachford konnte Mike Rutherford einen der erfolgreichsten britischen R&B-Sänger der 90er Jahre gewinnen. Zugleich fungiert Roachford auch als Keyboarder und Co-Songwriter. Den Gesangspart bei Mike & The Mechanics teilt sich Roachford mit Tim Howar, einem exzellenten kanadischen Rock-Sänger. Als neu formiertes Sextett gehen Mike & The Mechanics 2014 auf Tour. Komplettiert durch den Gitarristen Anthony Drennan, der schon bei Chris Rea, Genesis und The Corrs in die Saiten griff, Luke Juby – Keyboards, und Gary Wallis, ein außerirdischer Drummer – u.a. bei Pink Floyd, 10cc sowie Rod Stewart.

Virtuosität auf höchstem Niveau

Dies erwartet die Besucher des Open Air up de Steenkuhle am Abend des 27. Juni auf dem Gelände des Eventcenters Vennekötter in Epe. „Ein langgehegter Wunsch wird in Erfüllung gehen…“ freut sich Robert Meyer, „…die haben Geschichte geschrieben, und die wird an diesem Abend hier bei uns wieder lebendig – ein echter Hammer!“ Er und sein Event Catering Team aus Gronau-Epe sind Veranstalter dieses exklusiven Open Air Konzertes.

 

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